Dispozinsen im Vergleich

Aktualisiert am

Die durchschnittlichen Dispozinsen liegen aktuell immer noch bei 10 Prozent und mehr. Eine Ausnahme macht dabei die Skatbank. Kunden mit regelmäßigem Gehaltseingang erhalten hier einen Dispo mit 0,00 Prozent.

Die 8 Girokonten mit den günstigsten Dispokredit Zinsen

Informationen
Bewertung
Dispozins 0,00 %
Überziehung 0,00 %
Grundpreis 7,50 €

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0,00 % Dispokredit und Kreditkarte erst ab 1.250 € Gehaltseingang
78 Punkte
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68 Punkte
Dispozins 4,17 %
Überziehung 4,17 %
Grundpreis 0,– €

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82 Punkte
Dispozins 5,99 %
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erste Abhebung im Monat mit der Prepaid Kreditkarte gratis.
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80 Punkte
Dispozins 6,50 %
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weltweit an Automaten kostenlos Bargeld abheben
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86 Punkte
Dispozins 6,99 %
Überziehung 6,99 %
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Dispozins 7,43 %
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Grundpreis 0,– €

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Definition: Was ist ein Dispokredit?

Der Dispositionskredit, auch kurz Dispokredit oder Dispo genannt, ist ein von deutschen Banken und Sparkassen eingeräumter, betraglich begrenzter Überziehungskredit auf dem Girokonto. Durch den Dispo können Sie somit mehr Geld abbuchen als Sie auf dem Konto haben und dadurch kurze, finanzielle Engpässe überbrücken.

Wie funktioniert ein Dispokredit?

Ein einfaches Beispiel: Sie haben einen Dispokredit in Höhe von 500 Euro und aktuell 1.000 Euro auf Ihrem Girokonto. Insgesamt können Sie nun über 1.500 Euro verfügen und Ihr Konto damit 500 Euro ins Minus bewegen. Für diese genehmigte Überziehung berechnet die Bank Zinsen, die Sie monatlich oder vierteljährlich entrichten müssen.

Welche Voraussetzungen muss ich für den Dispokredit erfüllen?

Insgesamt müssen Sie vier Voraussetzungen erfüllen, um einen Dispo zu bekommen:

  1. Sie sind mindestens 18 Jahre alt.
  2. Sie haben einen deutschen Wohnsitz.
  3. Sie haben ein regelmäßiges Einkommen.
  4. Sie haben keinen negativen Schufa-Eintrag.

Wie hoch kann ein Dispo sein?

Die Höhe Ihres Dispokredits hängt größtenteils von Ihrem Einkommen ab. In der Regel werden 2 bis 3 Monatsgehälter als Dispositionskreditlinie gewährt. Die meisten Banken passen die Kredithöhe dabei laufend an die aktuellen Geldeingänge an.

Wie kann ich die Dispozinsen berechnen?

Es gibt eine einfache Formel, um die Dispokredit Zinsen zu berechnen:

Dispozinsen = Schuldenstand x Zinssatz des Dispos x Tage im Minus / Tage im Jahr x 100

Beispiel: 900 € * 8,50 % * 25 Tage / 360 * 100 = 5,31 €

Je nach Kreditinstitut kann es zu Unterschieden beim Berechnen der Dispozinsen kommen. Viele Banken nehmen ein Jahr mit 360 Tagen und einen Monat mit 30 Tagen als Grundlage, andere 365 Tage und die genaue Tageszahl.

Wie kann ich einen Dispo einrichten?

Wenn Sie die oben genannten Voraussetzungen erfüllen, können Sie einen Dispokredit jederzeit bei Ihrer Bank beantragen. Sollten Sie Ihr Girokonto bei einer Direktbank haben, dann können Sie den Überziehungskredit auch via Online-Banking einrichten. Es kann auch sein, dass Ihre Bank von sich aus ein Dispokreditangebot unterbreitet, entweder per Schreiben oder als Mitteilung auf dem Kontoauszug. Möchten Sie ein neues Konto eröffnen, beantragen Sie den Kredit direkt bei Antragstellung.

Kann man den Dispo überziehen?

Zunächst einmal sollte es das Ziel sein, den Dispo nur selten zu nutzen und niemals auszureizen. Sollten Sie aber doch einmal Ihren Dispo überzogen haben, dann verlangen viele Kreditinstitute einen noch höheren Zinssatz für diese geduldete Überziehung (siehe Tabelle). Setzen Sie sich beim Überziehen Ihres Dispos auf jeden Fall mit Ihrer Bank in Verbindung, um die Situation zu klären. Ansonsten kann es passieren, dass Ihnen nicht nur der Dispokredit, sondern auch Ihr Konto gekündigt wird.

Kann ich meinen Dispo jederzeit erhöhen?

Es ist wichtig, dass Ihr Dispokredit immer in einem gesunden Verhältnis zu Ihrem Einkommen steht. Solange der Kreditrahmen nach dem Erhöhen des Dispokredits nicht größer als das 3-fache Monatsnettoeinkommen ist, werden viele Kreditinstitute einer Erhöhung des Dispos zustimmen. Es kommt auch vor, dass die Bank von sich aus bei guter Bonität den Dispokredit automatisch erhöht.

Was muss ich beim Kündigen eines Dispokredits beachten?

Gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kreditinstitute liegt die ordentliche Kündigungsfrist eines Dispositionskredites bei 30 Tagen. Sollte sich Ihre finanzielle Situation erheblich verschlechtern, hat die Bank bzw. Sparkasse das Recht, den Dispo fristlos zu kündigen und sofort die ausstehende Kreditsumme einzufordern. Wenn Sie ihr Girokonto kündigen, erlischt auch der Dispokreditvertrag.

Lohnt sich das Ablösen eines Dispos?

Definitiv. Sobald Sie Ihren Dispo dauerhaft in Anspruch nehmen, lohnt sich eine Umschuldung, d.h. den Dispokredit mit dem hohen Zinssatz gegen einen günstigeren Kredit mit niedrigerem Zinssatz zu ersetzen.

Was ist eine günstigere Alternative zum Dispositionskredit?

Wenn Sie Ihren Dispo immer ausreizen, versuchen Sie zunächst Ihre Ausgaben zu senken. Zudem ist es sinnvoll, den Dispositionskredit abzulösen und auf eine zinsgünstigere Kreditform für die Tilgung der Verbindlichkeiten umzustellen. Hierbei empfiehlt sich vor allem ein Ratenkredit. Die Vorteile sind, dass Sie deutlich niedrigere Zinsen zahlen müssen und die Ratenrückzahlungen immer in gleicher Höhe fällig sind.

Dispokredit Zinsen

Noch Fragen?

Haben Sie noch weitere Fragen zum Dispositionskredit und den Dispozinsen, die Sie gerne beantwortet hätten? Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

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