Girokonto Zinsen im Vergleich

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Die Girokonto Zinsen befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt. Aktuell gibt es nur vier Girokonten, auf denen Guthaben verzinst wird. Unser Tipp: kostenloses Girokonto ohne Zinsen mit einem Tagesgeldkonto kombinieren.

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Warum sind die Girokonto Zinsen aktuell so niedrig?

Wir befinden uns zur Zeit in einer Niedrigzinsphase. Der Leitzins der Europäischen Zentralbank (EZB) liegt mittlerweile bei 0,00 %. Dies bedeutet gleichzeitig weniger Zinsen auf Girokonten, Tagesgeldkonten und Festgeldkonten. Dafür werden allerdings auch Kredite günstiger. Die EZB will Banken damit ermutigen, mehr Kredite herauszugeben, um die Wirtschaft anzukurbeln. Kunden sollen also nicht sparen, sondern ihr Geld lieber ausgeben.

Wann wird der Guthabenzins wieder steigen?

Das lässt sich nicht genau sagen. Viele Länder in der EU sind wirtschaftlich angeschlagen, so dass mit einer baldigen Zinserhöhung nicht zu rechnen ist.

Wie entscheidend ist heutzutage die Höhe der Verzinsung bei der Kontowahl?

Aktuell sollte die Höhe der Guthabenverzinsung keine Rolle bei der Kontowahl spielen. Es gibt wichtigere Kriterien bei der Wahl des neuen Girokontos:

Unser Ratgeber Welches Girokonto passt zu mir? hilft Ihnen schnell und einfach beim Finden Ihres neuen Girokontos.

Muss ich Steuern auf meine Girokonto Zinsen zahlen?

Ja, alle Erträge aus Kapitalanlagen in Deutschland, und dazu zählen auch die Girokontozinsen, werden mit der Kapitalertragssteuer von 26,375 % besteuert. Sie haben aber die Möglichkeit, einen Freibetrag, den Sparer-Pauschbetrag, geltend zu machen. Dieser liegt für Alleinstehende bei 801 Euro und für Ehepaare bei 1.602 Euro pro Jahr. Bis zu diesem Betrag sind Ihre Zinseinkünfte dann steuerfrei. Stellen Sie dazu einen Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei Ihrer Bank.

Wie genau werden die Habenzinsen berechnet?

Die Zinsformel sieht wie folgt aus:

Girokonto Zinsen = (Guthaben auf dem Girokonto x Zinssatz x Zinstage) / (Basisjahr x 100)

Die Banken benutzen dabei unterschiedliche Zinsmethoden und nehmen zum Beispiel für das Basisjahr entweder 365 Tage oder gerundet nur 360 Tage.

Hier ist ein Beispiel für die Zinsberechnung:

An diesem Beispiel sieht man, wie wenig sich aktuell eine Guthabenverzinsung lohnt, da trotz hohem Kontostand keine 2 Euro an Zinsen zusammenkommen.

Wie oft werden die Zinsen auf das Girokonto gutgeschrieben?

Banken zahlen die Habenzinsen unterschiedlich oft an Ihre Kunden aus. Einige Kreditinstitute schreiben die Zinsen monatlich gut, während andere die Zinsen immer quartalsweise abrechnen.

Welche Alternativen gibt es zu Girokonto Zinsen?

  1. Tagesgeld: Die Tagesgeldzinsen liegen immer noch deutlich höher als die Girokonto-Zinsen. Dabei ist Ihr Geld sicher und Sie können täglich darüber verfügen.
  2. Festgeld: Falls Sie Ihr Geld für längere Zeit entbehren können, ist das Festgeldkonto eine gute Alternative. Die Festgeldzinsen liegen ab Laufzeiten von 2 Jahren über den Tagesgeld-Zinsen.
  3. Wertpapiere: Eine dritte Alternative ist die Geldanlage in Aktien oder Fonds. Sie investieren hierbei Ihr Geld an der Börse und haben damit ein höheres Risiko im Vergleich zum Tages- oder Festgeld. Dafür sind aber auch deutlich höhere Gewinne möglich. Aufgrund der Risiken ist es wichtig, dass Sie sich von einem qualifizierten Anlageberater Ihres Vertrauens ausführlich beraten lassen. Zudem empfiehlt es sich, dass Sie sich auch selbst mit der Wertpapieranlage beschäftigen, bevor Sie Ihr hart verdientes Geld am Aktienmarkt anlegen.

Noch Fragen?

Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema Girokonto Zinsen, die Sie gerne beantwortet hätten? Dann setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

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