Übersicht weiterer Kontoformen

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Tagesgeldkonto

Beim Girokonto gibt es kaum noch positive Zinsen. Im Gegenteil, bei zuuhohen Einlagen müssen Kunden selbst Zinsen an die Bank zahlen. Verrückte Welt. Wer das nicht will muss sich nach Alternativen um sehen. Neben den bekannten Anlagekonten wie Sparkonto, Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto gibt es weitere Möglichkeiten wie das Währungskonto, Depotkonto und weitere.  Diese Konten sind für den alltäglichen Buchungs- und Zahlungsverkehr nicht geeignet. Dafür können Anleger höhere Zinsen bzw. Erträge erwarten. Lesen Sie hier, was hinter den Kontotypen steckt.

Sparkonto Tagesgeldkonto Festgeldkonto

Das Sparkonto

Das Sparkonto ist die traditionelle Form der Kapitalanlage. Beliebt ist das Sparbuch nach wie vor bei Kindern und Jugendlichen, um Taschengeld und sonstige Bargeschenke einzuzahlen.

Die Vorteile: Sie können Ihr Geld jederzeit einzahlen und abheben. Die Guthabenänderungen werden in einem Sparbuch eingetragen. Dank der Einführung von Sparkarten können Sie Bargeld auch am Bankautomaten abheben. Die Kontoführung ist kostenlos. Sie haben persönlichen Kontakt zu einem Bankmitarbeiter, denn Sparbücher gibt es nur bei Filialbanken.

Die Nachteile: Stattliche Guthabenzinsen sind nicht zu erwarten, obgleich sie höher liegen als beim Girokonto. Der Verfügungsrahmen ist häufig auf 2.000 Euro pro Monat begrenzt, selbst wenn Ihr Sparbuch ein höheres Guthaben aufweist. Ein Sparkonto können Sie nicht überziehen und es unterliegt bei Aufgabe einer Kündigungsfrist.

Das Tagesgeldkonto

Nicht erst seit dem ersten Börsencrash im Jahre 2000 erfreut sich das Tagesgeldkonto als direkter Konkurrent zum Sparkonto wachsender Beliebtheit. Tagesgeld ist zur gängigen Anlageform für kurzfristige und flexible Investments geworden. Unseren Tagesgeld Vergleich finden Sie hier.

Die Vorteile: Das Tagesgeldkonto ist, ebenso wie das Sparkonto, bis 100.000 Euro gesetzlich gegen Verlust geschützt. Es wirft im Vergleich zum Sparkonto aber höhere Zinsen ab, wenngleich der Zinssatz in Abhängigkeit vom Finanzmarkt und der jeweiligen Bank stark schwanken kann. Über das angelegte Geld können Sie jederzeit verfügen. Es wird keine Kontoführungsgebühr erhoben.

Die Nachteile: Eine Bankkarte für das Tagesgeldkonto existiert nicht (Ausnahmen bilden verzinste Kreditkartenkonten wie es sie bspw. beim DKB Girokonto gibt). Zudem wird ein Girokonto als Referenzkonto benötigt, weshalb Giro- und Tagesgeldkonten gerne im Paket angeboten werden. Zur langfristigen Anlage ist Tagesgeld aufgrund der Zinsschwankungen ungeeignet. Wenn Sie langfristige Zinsplanbarkeit wünschen, sind Sie mit einem Festgeldkonto besser bedient.

Das Festgeldkonto

Festgeldkonten sind eine von Privatpersonen relativ selten genutzte Anlageform. Denn hierbei vereinbaren die Bank und der Anleger eine feste Laufzeit, während der Anleger nicht über das Geld verfügen kann. Es ist und bleibt über die vereinbarte Zeit fest angelegt. Einige Banken bieten Ihren Kunden jedoch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung. Das kostet allerdings immer etwas, in Form von geringeren Zinsen oder einer Gebühr. Aktuelle Zinsangebote finden Sie in unserem Festgeldkonto-Vergleich.

Die Vorteile: Im Vergleich zum Tagesgeldkonto sind sämtliche Konditionen fixiert, darunter der Zinssatz. Selbst in Zeiten fallender Zinsen können Sie mit dem Festgeldkonto folglich Geld verdienen. Grundsätzlich erwirtschaften Festgelder bei langen Laufzeiten ab drei Jahren die höchsten Renditen aller zinssicheren Anlagen und sind darin dem Sparkonto sowie Tagesgeldkonto weit überlegen. Das Festgeldkonto wird ebenfalls kostenlos geführt und ist über die Einlagensicherung gesetzlich gegen Verlust bis 100.000 Euro geschützt.

Die Nachteile: Dem hohen und stabilen Zinssatz steht die geringe Flexibilität gegenüber. Sie können bei einem finanziellen Engpass nicht sofort über Ihr Geld verfügen. Die kürzesten Laufzeiten liegen zwischen ein und 12 Monaten und werden auch „Termingelder“ genannt. Langfristige Anlagemöglichkeiten werden häufig als Festzinskonten, Zertifikate oder Sparbriefe angeboten. Die Laufzeiten können bist zu 10 Jahre betragen.

Weitere spezialisierte Kontenformen sind das Darlehenskonto zur Abzahlung von Bankdarlehen und Krediten, das Depotkonto für Wertpapierinvestments oder das Währungskonto für Anlagen in fremden Währungen. Wer sich von Ihnen für klassische "sichere" Anlagekonten Tagesgeld und Festgeld interessiert, kann gern einmal den Kontofinder auf unserer Startseite ausprobieren. 

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